Neubau der Brücke in Kleinziegenfeld

Staatsstraße 2191 in Kleinziegenfeld weiterhin voll gesperrt – Erneuerung des Durchlasses für den Erhardsmühlbach in Kleinziegenfeld dauert noch an

Das Staatliche Bauamt Bamberg führt die Bauarbeiten für die Erneuerung des Durchlasses für den Erhardsmühlbach in der Ortsdurchfahrt von Kleinziegenfeld nach dem Pfingstwochenende weiter. Die dafür erforderliche Vollsperrung der Staatsstraße 2191 dauert voraussichtlich bis 26. Juli 2019.

Die Stahlbeton-Fertigteile des Durchlasses wurden zu Beginn dieser Woche eingebaut. Aktuell werden die Flügelmauern hergestellt. Nach dem Pfingstwochenende werden die Bauarbeiten mit der Erstellung der Gesimskappen und dem Umbau der Staatsstraße und der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) Großziegenfeld – Kleinziegenfeld in die Staatsstraße unterhalb der Kleinziegenfelder Kirche fortgesetzt.

Die Neugestaltung der GVS-Einmündung wird ab Dienstag, 11. Juni 2019, unter vollständiger Sperrung dieses Knotenpunktes durchgeführt. Somit kann Kleinziegenfeld über die GVS von Großziegenfeld aus nicht mehr erreicht werden. Dies gilt auch in Gegenrichtung. Der Pkw-Verkehr wird über Weiden und Fesselsdorf (Kreisstraße LIF 19) und die Staatsstraße 2190 bzw. in Gegenrichtung umgeleitet. Der Lkw-Verkehr von Weismain in Richtung Stadelhofen (St 2190) wird ebenfalls über Weiden und Fesselsdorf und die Staatsstraße 2190 umgeleitet. Der Lkw-Verkehr mit einer Maximalhöhe von 3,5 m von Stadelhofen (St 2190) in Richtung Weismain wird über die Staatsstraße 2190 und weiter über Modschiedel und Wunkendorf (LIF 12) umgeleitet. Der Lkw-Verkehr mit einer Höhe über 3,5 m von Stadelhofen (St 2190) in Richtung Weismain wird, wie bisher, weiträumig über Kasendorf/Kulmbach umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind entsprechend ausgeschildert.

Der über 100 Jahre alte Gewölbedurchlass aus Sandsteinmauerwerk weist durch die jahrzehntelange Beanspruchung durch Verkehr, Frost, Wasser und Tausalz erhebliche Schäden auf, sodass er komplett abgebrochen und durch einen massiven rechteckigen Stahlbeton-Fertigteil-Rahmen ersetzt werden muss. Eine Seite des Durchlasses wird zur Aufnahme eines Geh- und Radweges breiter hergestellt. Dadurch wird die Unfallgefahr für Fußgänger und Radfahrer in diesem Straßenabschnitt verringert.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 220.000 Euro. Das Staatliche Bauamt Bamberg bittet die Verkehrsteilnehmer um Nachsicht für die unvermeidbaren Behinderungen, insbesondere im Bereich der Umleitungsstrecken.

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